Sonnenschützende Vorrichtungen – also Markisen – sind schon seit der Antike als Schattenspender überliefert. Auch heute dienen Markisen dazu gewisse Bereiche, wie den Balkon oder eine Terrasse, vor Sonneneinstrahlungen zu schützen. Markisen können durch zwei Anbringungsarten unterschieden werden. Es gibt so genannte Klemmmarkisen und Gelenkarmmakisen, die fest in einer Decke oder Wand installiert werden. Klemmmarkisen werden einfach durch Einklemmen befestigt und eignen sich deshalb für Balkone, an denen aus unterschiedlichen Gründen nichts fest installiert werden darf. Gelenkarmmarkisen können dafür an Wänden und Decken installiert werden. Damit kein Sicherheitsrisiko entsteht,  gelten für die Markisen verschiedene Anforderungen, die je nach Einsatzgebiet erfüllt werden müssen. Da dies für Laien nur schwer abzuschätzen ist, haben wir dieses Portal erstellt. Im nachfolgenden Text erklären wir Ihnen, worauf Sie achten müssen, wenn Sie eine Markise kaufen möchten. Außerdem haben wir einige Modelle getestet, um Ihnen die Kaufentscheidung zu erleichtern..

Die Gelenkarmmarkisen

Gelenkarmmarkisen werden fest am Gebäude montiert. Dazu werden massive Wandhaltungskonsolen am Bauwerk angebracht, an denen dann die Markise befestigt wird. Das ist allerdings nur mit tiefen Bohrungen möglich. Gerade bei Mieteigentum sollten Sie sich allerdings vorher mit dem Vermieter absprechen. Als Befestigungspunkte eignen sich Außenwände, Decken oder Dachsparren. Gelenkarmmakisen können, wie der Name schon sagt, mit einem faltbaren Arm ein- und ausgefahren werden. Dafür benötigen Sie meistens eine Handkurbel. Allerdings gibt es auch Markisen mit Motorantrieb. Außerdem können Sie viele manuell betriebene Markisen auch nachträglich mit einem Motor ausrüsten. Da dies aber nicht bei allen Markisen möglich ist, sollten Sie sich am besten vor dem Kauf informieren. Damit die Markise nicht zu einem Sicherheitsrisiko wird, und den unterschiedlichen Witterungsverhältnissen standhalten kann, haben wir die unterschiedlichen Produkte in folgenden Punkten etwas genauer unter die Lupe genommen:

Verarbeitung und Qualität: Da Markisen im Freien angebracht werden, und somit unterschiedlichen Witterungsbedingungen wie Hitze, Kälte und Nässe ausgesetzt sind, müssen diese aus robusten und unempfindlichen Materialien gefertigt sein. Das gilt sowohl für die Tragekonstruktion (Vorzugsweise aus Aluminium), als auch für das Markisentuch (UV-beständig und wasserabweisend). Darüber hinaus ist eine saubere Verarbeitung dieser Materialien wichtig für die Haltbarkeit. Schlampige Schweißnähte, lockere Verschraubungen und nachlässige Verklebungen wirken sich negativ auf die Beurteilung aus.

Witterungsklasse: Damit Ihre Markise nicht beschädigt wird, sollten Sie auf jeden Fall beachten, wie widerstandsfähig sie bei verschiedenen Witterungen ist. So gibt es zum Beispiel Fabrikate, die nicht als Regenschutz ausgelegt sind. Diese müssen dann bei Regen eingefahren werden. Auch beim Windwiderstand gibt es große Unterschiede. Manche Markisen können bestimmte Windstärken aushalten, andere wiederum nicht. Die Widerstandsfähigkeit sollte immer vom Hersteller angegeben werden. Wenn Sie dies missachten, besteht die Gefahr, dass die Markise und sogar das Mauerwerk beschädigt werden können. Außerdem sollte die Markise bei Regen so abgeneigt sein, dass das Regenwasser ohne Probleme abfließen kann. Andernfalls laufen Sie Gefahr, dass sich Wasseransammlungen bilden, die ebenfalls großen Schaden anrichten können.

Installation und Einstellung: Alle Gelenkarmmarkisen im Test sollten im Großen und Ganzen ohne große Probleme anzubringen sein. Das bedeutet, dass die Gebrauchsanweisung informativ, hilfreich und detailliert sein muss. Bei Montagezubehör wie Bolzen, Schrauben oder Konsolen ist es unerlässlich, dass dieses zueinander passt. Sind die Einzelteile nämlich nicht aufeinander abgestimmt, kann sich dies negativ auf die Stabilität und Sicherheit auswirken. Positiv bewerten wir außerdem, wenn die Markise Einstellmöglichkeiten, wie beispielsweise beim Neigungswinkel, aufweist. Komplizierte und knifflige Justierungen sind alles andere als funktional. Gerade wenn Sie den Neigungswinkel kurz vor einem Regenguss ändern müssen. Aber auch das Wandern der Sonne zu den unterschiedlichen Tageszeiten kann es nötig machen, dass Sie die Ausrichtung ändern.

Markisen Testüberblick

Jarolift Gelenkarmmarkise Basic im Test

Jarolift

Testurteil: Sehr gut

  • In unterschiedlichen Größen und Stoffen erhältlich
  • Doppelte Stahlseilführung mit Kunststoffummantelung
  • Stufenlos verstellbarer Neigungswinkel (0° – 30°)
  • Regen und Windwiderstandsklasse 2
  • Zur Decken- und Wandmontage geeignet

Die Basic Gelenkarmmarkise von Jarolift eignet sich hervorragend als Schattenspender für Balkon oder Terrasse. Die Gelenkarmmarkise Basic verfügt über ein robustes Gestell und ein widerstandsfähiges Tuch. Außerdem können Sie den Neigungswinkel (0° – 30°) des Modells von Jarolift stufenlos einstellen. Die Markise ist in unterschiedlichen Maßen erhältlich und auch bei den Stoffdesigns gibt es verschiedene Auswahlmöglichkeiten. Im Lieferumfang befinden sich die Gelenkarmmarkise, eine Markisenkurbel, das Wandkonsolen-Set und die Montageanleitung.

Die Jarolift Gelenkarmmarkise Basic im Test
Auf den ersten Blick macht die „Basic“ Gelenkarmmarkise von Jarolift einen robusten und hochwertigen Eindruck. Dies macht sich zum einen am Gewicht bemerkbar und zum anderen an der sauberen Verarbeitung der einzelnen Teile. Die Markise ist mit ihren knapp 22 kg doch recht schwer. Deshalb sollten Sie die Markise auf jeden Fall mit Hilfe einer zweiten Person anbringen. Da sich im Lieferumfang keine passenden Schrauben befinden, müssen diese separat zugekauft werden. Berücksichtigen Sie dabei sicherheitshalber das hohe Eigengewicht der Markise. Mit Hilfe können Sie die Markise in relativ kurzer Zeit anbringen. Dabei gab es in unserem Test keine großen Hürden. Hifreich ist hier die Montageanleitung. Sie hätte zwar durchaus etwas genauer beziehungsweise ausführlicher sein können, dennoch ging die Installation ohne Komplikationen von statten. Trotzdem haben wir sicherheitshalber vor der Anbringung die Maße nachgemessen, was Sie generell tun sollten. Die Gelenkarmmarkise können Sie mit der Kurbel ausfahren. Das dauert zwar ein wenig, geht aber konstant und geräuschlos. Für die nötige Zugkraft sorgen die zwei mit Kunststoff ummantelten Stahlseile. Diese Ummantelung sorgt dafür, dass die Seile nicht so schnell verschlissen werden. Die Gelenkarmmakise von Jarolift können Sie auch mit einem Motor nachrüsten. Der Neigungswinkel der Markise ist stufenlos zwischen 0° und 30° verstellbar, so dass der entsprechende Bereich auch wirklich im Schatten liegt. Die Markise erfüllt die Regen- und Windklasse 2, was auch vom TÜV bestätigt ist. Trotzdem sollten Sie Markisen bei Sturm lieber einfahren, um Schäden zu vermeiden.

Unsere Meinung
Die Basic Gelenkarmmarkise von Jarolift ist eine Markise der günstigeren Preiskategorie. Trotz des geringen Anschaffungspreises überzeugt die Markise mit einer guten Qualität. Die Installation sollten Sie nicht allein vornehmen. Der Neigungswinkel lässt sich zügig einstellen. Die ummantelten Stahlseile sorgen für eine konstante Zugkraft und halten den Geräuschpegel in einem minimalen Bereich. Die Markise ist witterungsbeständig und für die Regen- und Windklasse 2 ausgezeichnet. Die Basic Gelenkarmmarkise ist in unterschiedlichen Maßen erhältlich und auch beim Stoff stehen Ihnen diverse Auswahlmöglichkeiten zur Verfügung. Alles in allem haben Sie bei diesem Produkt ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

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Gelenkarmmarkise von Jawoll Test

Jawoll

Testurteil: Gut

  • In unterschiedlichen Größen und Farben zu erhalten
  • Stahlseilführung
  • Stufenlos verstellbarer Neigungswinkel (05° – 40°)
  • Regen und Windwiderstandsklasse 1
  • Für die Decken- und Wandmontage geeignet

Die Gelenkarmmarkise von Jawoll dient als Schattenschutz für Balkon und Terrasse. Das Modell eignet sich sowohl für die Anbringung an der Decke, als auch zur Wandmontage. Das Material des Stoffes ist wasserabweisend und witterungsbeständig. Der Neigungswinkel dieser Gelenkarmmarkise lässt zwischen 5° und 40° beliebig einstellen. Sie können die Gelenkarmmarkise in 4 unterschiedlichen Farbdesigns und verschiedenen Auswurfsmaßen bestellen. Im Lieferumfang ist das gesamte Material für die Montage enthalten.

Die Gelenkarmmarkise von Jawoll im Test
Das Gewicht der Markise liegt zwischen 21 und 22 kg. Bei größeren Maßen ist das Gewicht natürlich etwas höher. Damit Sie die Markise einfacher anbringen können, sollten Sie sich von einer zweiten Person helfen lassen. Schon auf den ersten Blick macht die Markise einen anständigen Anschein. Das Gestell ist hochwertig verarbeitet und auch der Markisenstoff wirkt sauber verarbeitet. Selbst der Volantabschluß ist ordentlich verarbeitet. Die Gelenkarme sind aus Aluminium gefertigt, was für die nötige Stabilität und Langlebigkeit sorgt. Darüber hinaus ist das Modell mit 2 Stahlseilen ausgestattet. Die sind aber nicht extra mit Kunststoff ummantelt. Das ist schade, denn so kann es schneller zum Verschleiß kommen. Die Installation der Jawoll Markise ist im Großen und Ganzen recht einfach. Hier ist gerade die sehr ausführliche und gut beschriebene Montageanleitung von Vorteil. Das Montagezubehör, bestehend aus Wandhalterungen und Spreizschrauben, ist im Lieferumfang enthalten. Für die Installation an Holz etc. müssen allerdings spezielle Schrauben zugekauft werden. Die Markise lässt sich mit Hilfe der Kurbel einfach und gleichmäßig ausfahren. Für eine perfekte Ausrichtung können Sie den Neigungswinkel zwischen 5° und 40° einstellen. Leider ist die Markise nicht mit der nötigen Windklasse (Din 13561) ausgezeichnet. Der Hersteller selbst gibt die Windklasse 1 in der Montageanleitung an. Deswegen sollten Sie die Markise auch wirklich immer einfahren, wenn sich schlechtes Wetter abzeichnet.

Fazit
Mit dieser Gelenkarmmarkise bietet Jawoll eine günstige Möglichkeit, um auf Balkon oder Terrasse für Schatten zu sorgen. Leider ist diese Markise nur bis Windklasse 1 geeignet, weshalb Sie die Markise im Zweifel einfahren sollten, wenn schlechtes Wetter angesagt ist. Für die nötige Stabilität und Widerstandsfähigkeit sorgt das Gestell aus Aluminium. Da die Stahlseile keine Ummantelung aufweisen, wird der Verschleiß nicht noch einmal zusätzlich gehemmt. Das ist bei diesem Preis aber durchaus akzeptabel. Verarbeitung und Stoff dieses Modelles machen einen guten und robusten Eindruck. Schlussendlich wird hier ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geboten.

Gelenkarmmarkise T121 von Mendler Testbericht

Mendeler

Testurteil: Gut

  • In unterschiedlichen Größen und Farben zu erhalten
  • Stahlseilführung
  • Stufenlos verstellbarer Neigungswinkel (0° – 45°)
  • Windwiderstand bis zu 45h/km
  • Zur Decken- und Wandmontage geeignet

Bei der T121 von Mendler handelt es sich um eine Gelenkarmmarkise, die sich als Sonnenschutz für Balkon oder Terrasse anbietet. Der Volant der T121 ist aus PU-beschichtetem Polyester gefertigt, was ihm eine gewisse Witterungsbeständigkeit verleiht. Für die nötige Stabilität sorgen Aluminium-Elemente und eine strapazierfähige Seilkonstruktion. Die Neigung ist bei diesem Modell zwischen 0° und 45° stufenlos einstellbar. Im Lieferumfang befindet sich eine Halterung zur Wandinstallation.

Die T121 von Mendler im Test
Auf den ersten Blick macht die Markise von Mendler einen guten Eindruck. Die Halterung und die Stahlankerbolzen, welche sich im Lieferumfang befinden, eignen sich für die Montage an der Wand. Die Wandhalterungen sind aus beschichtetem Stahl gefertigt und machen ebenfalls einen hochwertigen Eindruck. Wer das Modell an der Decke oder einem Dachsparren anbringen möchte, muss spezielle Deckenhalterungen zukaufen. Die T121 hat ein ungefähres Eigengewicht von 24 kg. Deswegen sollten Sie die Markise lieber zu zweit anbringen. Mit etwas technischem Verständnis lässt sich die Markise recht zügig anbringen. Die mitgelieferte Montageanleitung ist dabei ebenfalls eine Hilfe. Auch der gewünschte Neigungswinkel kann mit wenigen Handgriffen stufenlos zwischen 0° und 45° eingestellt werden. Die Markise lässt sich mühelos mit einer Handkurbel ein- und ausfahren. Für einen gleichmäßigen und flüssigen Auswurf sorgen die strapazierfähigen Seile im Inneren der Gelenkarme. Das Tuch der T121 von Mendler besteht aus PU-beschichtetem Polyester. Dadurch kann der Stoff verschiedenen Witterungen, wie Sonneneinstrahlung standhalten. Das T121 Modell von Mendler ist darauf ausgelegt, Windgeschwindigkeiten von bis zu 45 h/km auszuhalten. Das entspricht in etwa der Windwiderstandsklasse 3. Trotzdem sollten Sie die Markise bei schlechter Witterung grundsätzlich einfahren. So verhindern Sie Schäden und eine vorzeitige Abnutzung des Stoffes.

Unsere Meinung
Mit der T121 bietet Mendler eine relativ günstige Markise für den Balkon und die Terrase an. Das Modell lässt sich mit Hilfe der mitgelieferten Halterungen fest an der Wand anbringen. Befestigungsmodule für die Decke sind leider nicht im Lieferumfang enthalten. Ist die Markise, montiert können Sie den Volant einfach und ohne Störungen aus- und einfahren. Auch die Drehkurbel ist sehr leichtgängig. Sowohl Stahlkonstruktion, als auch Stoff machen einen hochwertigen und widerstandsfähigen Eindruck. Alles in Allem hat die T121 von Mendler ein gutes Bild abgegeben.

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Primrose Standard Gelenkarmmarkise im Test

Primros

Testurteil: Gut

  • In unterschiedlichem Design zu erhalten.
  • Stahlseilführung mit Vinylummantelung
  • Neigungswinkel zwischen 10° und 35° einstellbar
  • Wasserdicht und UV-beständig
  • Zur Decken- und Wandmontage geeignet

Bei der Standardmarkise von Primrose handelt es sich um eine Gelenkarmmarkise, die sich zur Montage an Decken und Wänden eignet. Das Modell besteht aus einem pulverbeschichtetem Aluminiumrahmen und einem UV-Beständigem Volant. Der Neigungswinkel kann bei diesem Modell stufenlos zwischen 0° und 35 ° eingestellt werden. Da diese Gelenkarmmarkise sowohl in unterschiedlichen Größen, als auch unterschiedlichen Designs angeboten wird, ist für jeden das passende Modell dabei.

Die Primrose Standard Gelenkarmmarkise im Test
Schon auf den ersten Blick macht die Standardmarkise von Primrose einen anständigen und soliden Eindruck. Die Konstruktion ist gut verarbeitet und auch das Markisentuch wirkt hochwertig. Das Modell hat wegen der Materialgüte ein beachtliches Eigengewicht. Die Montage ist sowohl an der Decke, als auch an der Wand, möglich. Hierfür sind beide Haltungsmodule im Lieferumfang inbegriffen und müssen so nicht extra zugekauft werden. Die Wandhalterung dieser Markise ist aus Stahl gefertigt, Tuchwelle und Gelenkarme aus strapazierfähigem Aluminium. Dadurch ist die Standardmarkise von Primrose extrem robust, was der Sicherheit zu Gute kommt. Das belegen auch die Sicherheitssiegel, mit denen die Standardmarkise von Primrose zertifiziert ist. Die Montageanleitung ist informativ und leicht zu verstehen, dadurch fällt Ihnen der Einbau leicht. Jedoch sollten Sie die Montage wegen des Gewichts grundsätzlich zu zweit vornehmen. Den Neigungswinkel können Sie ganz einfach zwischen 10° und 35° einstellen. Die Markise können Sie einfach mit einer Handkurbel aus- und einfahren. Das Aus- und Einfahren selbst geht fließend und zügig von Statten. Dafür sorgen die mit Vinyl ummantelten Stahlseile. Die Ummantelung verhindert einen schnellen Verschleiß. Beim Markisentuch greift der Hersteller auf UV-beständigen und wasserfesten Stoff zurück. Dieser bewirkt, dass Regenwasser abperlt und schädliche Sonnenstrahlen abgewiesen werden. Zudem ist die Verarbeitung dieses Markisentuches sehr gut. Dieses ist nämlich nicht geklebt, sondern vernäht worden. So wird verhindert, dass Regen die Nähte lösen kann.

Unsere Meinung
Mit der Standard Gelenkarmmarkise bietet Primrose ein hochwertiges und funktionales Produkt zu einem recht moderaten Anschaffungspreis an. Die Einzelteile sind hochwertig verarbeitet und gut aufeinander abgestimmt. Die Montage lässt sich auch von einem Laien ohne Schwierigkeiten durchführen. Hier kann die ausführliche Bedienungsanleitung eine große Hilfe sein. Auch bei der Ausrichtung traten keine Komplikationen auf. Die verwendeten Materialien und die hochwertige Verarbeitung machen die Markise robust und witterungsbeständig, wodurch eine lange Lebensdauer ermöglicht wird. Auch die Reinigung ist bei diesem Modell kein Problem. Leider kann die Markise nicht durch einen Motor aufgerüstet werden. Alles in Allem ein zu empfehlendes Modell.

Die Kassettenmarkise – Ein beliebtes Gelenkarm-Modell

Neben den herkömmlichen Gelenkarmmarkisen gibt es auch noch die Kassetten-Gelenkarmmarkise. Bei dieser werden, im Gegensatz zur offenen Gelenkarmmarkise, Tuchhalter und Gelenkarme im geschlossenen Zustand von einer Kassette umschlossen. Das bewirkt, dass schlechte Witterungsbedingungen (Regen, Schnee oder gar Sturm) keinerlei Einfluss auf die eingefahrene Kassettenmarkise haben. Selbst Minusgrade und Frost wirken nicht mehr auf diese Modelle ein, wodurch sich die Langlebigkeit um einiges erhöhen lässt. Natürlich ist hier ein bündiges Schließen der Kassette vorausgesetzt. Jedoch muss man hier erwähnen, dass Kassettenmarkisen preislich oftmals teurer als die offenen Vertreter sind. Deswegen sollte man vor dem Kauf abwägen welche Variante man anbringen möchte und was sich eher eignet.

Kassettenmarkise von Jawoll Test

Jawoll Kettenmarkise

Testurteil: Gut

  • In unterschiedlichen Größen und Stoffen erhältlich
  • Stahlseilführung
  • Einstellbarer Neigungswinkel (5° – 40°)
  • Windwiderstandsklasse 1
  • Für die Decken- und Wandmontage geeignet

Bei diesem Modell handelt es sich um eine Kassettenmarkise des Herstellers Jawoll, welche mit Gelenkarmen ausgestattet ist. Das Fabrikat kann sowohl an der Decke, als auch der Wand, angebracht werden und wird mit dementsprechendem Montagezubehör geliefert. Tuchwelle und Markisentuch werden im geschlossenen Zustand von der Kassette umschlossen, und so geschützt. Der Neigungswinkel lässt sich individuell zwischen 5° und 40° einstellen. Das Modell ist in unterschiedlichen Größen, und in verschiedenen Designs, zu erhalten. So findet jeder das für sich passende Modell.

Die Kassettenmarkise von Jawoll im Test
Nach dem Auspacken der einzelnen Zubehör-Teile haben wir diese erst einmal optisch begutachtet. Dabei waren wir positiv überrascht. Sowohl die Halterungsmodule, als auch die Markise an sich, machen einen robusten und hochwertigen Eindruck. Hinsichtlich des Gewichtes unterscheiden sich die Kassettenmarkisen nicht sonderlich von den offenen Modellen. Allerdings lässt ein höheres Gewicht auch auf hochwertige Materialien schließen. Zudem sollten die Installationen ohnehin von mind. 2 Personen (je nach Größe der Markise) vorgenommen werden. In punkto Montage ist die Kassettenmarkise von Jawoll völlig unkompliziert, wodurch sie sich auch von Laien leicht anbringen lässt. Das Fabrikat lässt sich sowohl an der Decke, als auch der Wand montieren. Hierfür befindet sich das nötige Befestigungsmaterial wie Kombihalterungen usw. im Lieferumfang. Das Ein- und Ausfahren der Kassettenmarkise lässt sich flüssig, ohne störende Unterbrechungen und mit wenig Kraftaufwand durchführen. Hierfür muss lediglich der Harken der Drehkurbel in dem dafür vorgesehenen Gewinde eingebracht werden. Bei den Gelenkarmen hat der Hersteller auf pulverbeschichtetes Aluminium zurückgegriffen, welches strapazierfähig und witterungsbeständig ist. Auch die Stahlseile sind robust, was einem schnellen verschleiß oder gar reißen der Seile verhindert. Der Neigungswinkel lässt sich bei dieser Kassettenmarkise im Handumdrehen, und ohne große Fummelei, einstellen. Da das Markisentuch aus wasserabweisendem und wetterfestem Stoff besteht, kann diese auch ohne Probleme als Regenschutzdach eingesetzt werden. Die Kassette schließt sich gut um den Markisenkörper. Dadurch haben Frost und Sturm keine Chance Schaden an dem Objekt zu hinterlassen.

Unsere Meinung
Die Kassettenmarkise von Jawoll ist ein recht günstiges Modell, in der Kategorie der verdeckten Markisen. Allerdings macht sich dieser Preisunterschied nicht in der Qualität bemerkbar. Berücksichtigt man den Kaufpreis wird einem mit diesem Sonnenschutz ein hochwertiges Modell, zu günstigen Anschaffungskosten geboten. Die Kassette umschließt die Markise, sodass die Witterung keinen Schaden verursachen kann. Sowohl Gelenkarme, als auch Tragekonstruktion, Kassette und Markisentuch sind robust und widerstandsfähig. Somit ist von einer gewissen Langlebigkeit auszugehen. Letzten Endes kann man die Kassettenmarkise von Jawoll durchaus empfehlen, bei welcher ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis geboten wird.

Klemmmarkisen im Test

Markisen TestBesonders Mieter greifen beim Sonnenschutz häufig auf eine Klemmmarkise zurück. Der Grund hierfür liegt darin begründet, dass eine solche Klemmmarkise ohne Bohrungen angebracht werden kann. Das ist ein Vorteil, denn viele Vermieter untersagen eine feste Installation an der Außenfassade. Für die Montage einer Klemmmarkise müssen lediglich die Standrohre zwischen Boden und Decke eingespannt werden. Das geht schnell und lässt sich auch ohne Spuren rückgängig machen. Somit kann der Sonnenschutz, auch bei einem Umzug einfach entfernt und mitgenommen werden. Des Weiteren kann auch der günstigere Anschaffungspreis ein Entscheidungspunkt sein. Allerdings sollte dies nicht zu Lasten der Qualität geschehen. Im Grunde unterliegen die Klemmmarkisen den gleichen Kriterien, wie Gelenkarmmarkisen. Lediglich folgende Punkte weichem bei den Klemmmarkisen im Vergleich ab:

Installation und Einstellung: Eine Klemmmarkise wird, im Gegensatz zu den Fabrikaten mit Gelenkarmen, nicht mit dem Gebäude verschraubt, sondern mittels Spannstangen verkeilt. Um sicherzustellen, dass die Markise auch wirklich fest angebracht werden kann ist es wichtig, dass sich die Stangen optimal anpassen lassen. Dabei ist darauf zu achten, dass die Anpassungsmaße auch wirklich zutreffen. Auch robuste Materialien der Spannstangen sind unerlässlich.

Hinweis: Markisen, insbesondere Gelenkarm-Modelle, haben ein beachtliches Eigengewicht. Um bei der Montage kein Risiko einzugehen, sollte die Anbringung mit mindestens 2 Personen vorgenommen werden.

Klemmmarkise von Angerer im Test

Angerer

Testurteil: Sehr gut

  • In unterschiedlichen Größen und Stoffen erhältlich
  • Kettenantrieb
  • Stufenlos verstellbarer Neigungswinkel
  • Wasserabweisend und UV-beständig
  • Installation ohne Bohrung

Bei dem Modell von Angerer handelt es sich um eine Klemmmarkise, die sich ohne zu bohren anbringen lässt. Aus diesem Grund eignet sich diese ausgezeichnet für die Montage an Mietobjekten. Das Fabrikat ist mit einem Markisentuch aus Polyacryl versehen, welches den unterschiedlichen Witterungsbedingungen trotzen kann. Die maximale Einbauhöhe beträgt 275 und der Neigungswinkel lässt sich stufenlos regulieren. Bei der Farb- und Größenauswahl wird dem Käufer eine große Auswahlmöglichkeit geboten.

Die Klemmmarkise von Angerer im Test
Schon bei der ersten Begutachtung macht die Klemmmarkise von Angerer einen ordentlichen Eindruck. Die Spannstangen wirken massiv und hochwertig. Auch bei der Beschaffenheit des Stoffes ließ sich kein Fehler finden. Der Volant ist nicht geklebt, sondern vernäht. Somit ist die Gefahr geringer, dass die Volantabschlüsse durch starken Regen gelöst werden. Das kommt der Witterungsbeständigkeit und Langlebigkeit zu Gute. Das Zusammensetzen der Markise ist schnell und problemlos durchzuführen. Hier ist die ausführliche Bauanleitung eine große Hilfe und kann auch Laien zu einem guten Ergebnis führen. Mit Hilfe einer 2 Person ist das Modell rasch zwischen Boden und Decke eingespannt. Die Spannstangen sind einfach zu verkeilen. Setzt man etwas mehr Körperkraft ein und dreht die Stangen richtig fest aus, sitzt die Markise bombenfest. Ausgefahren wird die Markise mit einer Drehkurbel, welche man wahlweise links oder rechts anbringen kann. Der Kettenantrieb sorgt dann dafür, dass die Markise fließend aus- und eingefahren werden kann. Damit der Schatten auch wirklich optimal fällt, und sichergestellt ist, dass Regen ohne Hindernis ablaufen kann, kann bei dieser Markise der Neigungswinkel stufenlos eingestellt werden. Dies lässt sich einfach und unkompliziert durchführen. Der Stoff dieses Produktes ist aus Polyacryl gefertigt, wodurch er sowohl regenabweisend als auch UV-beständig ist. Der Regen perlt von der Markise ab, ohne das Wasser durchsickert. Vorteilhaft ist bei dieser Markise, dass sich das Markisentuch austauschen lässt. Somit muss nicht direkt das ganze Modell getauscht werden. Des Weiteren kann das Tuch bei 30° gewaschen werden, wodurch es bei starker Verschmutzung gereinigt werden kann.

Unsere Meinung
Die Klemmmarkise von Angerer ist eine günstige und leicht anzubringende Lösung, um auf sonnigen Balkonen für Schatten zu sorgen. Das Modell lässt sich leicht anbringen und mit Hilfe des stufenlos einstellbaren Neigungswinkels kann der Schattenwurf individuell eingestellt werden. Da der Bezugsstoff wasserfest und UV-beständig ist, kann von einer gewissen Langlebigkeit ausgegangen werden. Auf Grund der Anbringungs-Technik, sollte die Klemmmarkise bei Sturm und Wind allerdings eingefahren werden. Bei diesem Modell kann ohne schlechtes Gewissen eine Kaufempfehlung ausgesprochen werden.

Klemmmarkise von 1Plus Testbericht

1 Plus Premium

Testurteil: Befriedigend

  • In zwei unterschiedlichen Größen erhältlich
  • 4:1 Getriebe
  • Kein Neigungswinkel einstellbar
  • Wasserabweisend und sonnenecht
  • Installation ohne Bohrung

Mit der Klemmmarkise von 1Plus bietet sich eine einfache Möglichkeit auf dem Balkon für schatten zu sorgen. Der Vorteil dabei ist, dass man keine Löcher bohren muss, weswegen dieses Modell besonders für Mieter interessant ist. Damit die Markise auch den unterschiedlichen Witterungen trotzen kann, ist diese mit einem PA-beschichtetem Tuch und pulverbeschichteten Spannstützen aus Stahl ausgestattet. Die Verstellhöhe dieser Markise liegt laut Herstellerangaben zwischen 210 cm und 2820 cm. Bei den Größen bieten sich 2 unterschiedliche Varianten an.

Die Klemmmarkise von 1Plus im Test
Bei der ersten Sichthöhe konnten keinerlei optische Mängel oder Schwachstellen festgestellt werden. Das Tuch ist PA-beschichtet, die Spannstangen sind aus Stahl gefertigt und mit einer weißen Pulverbeschichtung versehen. Das wirkt sich sowohl auf das optische Gesamtbild, als auch auf die Widerstandsfähigkeit, mit positivem Ergebnis aus. Denn diese Pulverbeschichtung verhindert, dass die Spannstangen rosten. Da die Markise vormontiert ist, entfällt das lästige Zusammenbauen dieses Modells. Das ist angenehm, komfortabel und man spart sich eine Menge Zeit, bei der Installation. Mit Hilfe der ausführlichen Bedienungsanleitung ist die Markise in kurzer Zeit, und mit wenig Arbeitsaufwand, auf dem Balkon montiert. Allerdings ist der Einbau so simpel, dass man diese nicht unbedingt braucht. Hierzu empfiehlt es sich eine 2 Person zur Hilfe zu haben. So geht das Anbringen leichter von der Hand und das Unfallrisiko wird minimiert. Die Klemmmarkise lässt sich einfach zwischen Boden und Decke verkeilen. Hierzu müssen lediglich die Spannstangen aufgedreht werden. Allerdings sind die Herstellerangaben nicht ganz zutreffend, die Spannstangen lassen sich nicht komplett auf 280 cm sondern bis ca. 270 cm ausfahren. Das ist natürlich ärgerlich und dürfte nicht vorkommen. Da der Markisenstoff aus PA-beschichtetem Polyester besteht kann die Markise sowohl Regen, als auch Sonne, trotzen. Des Weiteren kann das Tuch abgewaschen werden. Bei starkem Wind, oder Sturm, sollte die Klemmmarkise allerdings auf Grund ihrer Anbringungsart eingefahren werden. Das Aus- und Einfahren geht bei dieser Markise einfach, und ohne Stocken oder zittern, von Statten.

Unsere Meinung
Mit der Klemmmarkise von 1Plus bietet sich eine günstige und funktionale Möglichkeit, um auf dem Balkon für den nötigen Schatten zu sorgen. Das Modell ist vormontiert, wodurch ein lästiges Zusammenbauen entfällt. Lediglich die Anbringung der Handkurbel und das Installieren ist noch durchzuführen. Der PA-beschichtete Stoff, und die pulverbeschichteten Stahlstangen, machen die Markise witterungstauglich. Leider sind die Händlerangaben bezüglich der Spannstützen nicht ganz zutreffend, was zu Fehlkäufen führen kann. Das ist ärgerlich und sollte vermieden werden. Bei der Qualität der Markise gibt es jedoch nichts zu mäkeln.